Sonographie (Ultraschall)

Die Untersuchung basiert auf der Anwendung von Ultraschallwellen, welche von den unterschiedlichen Gewebsstrukturen reflektiert werden und rechnerisch in ein Bild umgewandelt werden können. Röntgenstrahlen kommen nicht zur Anwendung.
Die Sonographie eignet sich zur Beurteilung von Weichteilen, wie z. B. Leber, Gallenblase, Nieren, Brust, Schilddrüse. Mittels Spezialverfahren kann zusätzlich der Blutfluss beurteilt werden. Auch dient sie zur bildgesteuerten Gewebepunktion (Biopsie).

Zur Verbesserung der Beurteilbarkeit sollten Untersuchungen des Bauchraumes in nüchternem Zustand durchgeführt werden.

 

 Sonographisch gesteuerte Feinnadelbiopsie (Gewebepunktion)

Bei unklaren Veränderungen z. B. der Schilddrüse oder Brust kann es notwendig werden, eine Gewebeprobe zu entnehmen. Hierzu wird eine sehr dünne Nadel in den betroffenen Bezirk eingeführt und unter Erzeugung eines Unterdruckes Zellen zur Untersuchung in einem spezialisierten Labor gewonnen.
Die Biopsie erfolgt unter sonographischer Kontrolle.